Claudette

Eigentlich hätte diese Dokumentation im Rahmen des diesjährigen Sex Arbeit Film Fests laufen sollen – und dann war doch die Zeit zu kurz. Nun kommt ihr in den Genuss, diesen wunderbaren Film in der Hamburger Erstaufführung während der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg sehen zu können. Claudette, die lebenslustige und engagierte Sexarbeiterin, trotzt bereits in Kindheit und Jugend vielen gesellschaftlichen Normen. Der/die intersexuelle Claude wächst als Mädchen und als Junge in Nordafrika auf. In Claudes Jugendjahren entschließt sich die Familie, in ihre alte Heimat, die Schweiz, zurückzukehren. Als Mann lebend, heiratet Claude, gründet mit seiner Frau Andrée eine Familie und arbeitet als Architekt. Doch dieses Leben ist irgendwann zu eng – und so beschließt Claude, als Claudette zu leben und wieder in der Sexarbeit tätig zu werden. In einigen Filmsequenzen berichtet Claudette über ihre positiven und negativen Erfahrungen in der Sexarbeit.

Sylvie Cachins Porträt über die facettenreiche und leidenschaftliche Claudette sprengt in vielerlei Hinsicht gesellschaftliche Normen von Genderkategorien, Sexualität, Liebe und individueller Freiheit.
Claudette, Sylvie Cachin, Schweiz 2008, 65 ‘, Digital, Original mit englischen Untertiteln

Bildwechsel präsentiert »Claudette« in Kooperation mit dem Sex Arbeit Film Fest Hamburg und den Lesbisch Schwulen Filmtagen.

Zusammen mit: Fragments of Ava
Fragments of Ava erzählt von einer unerwarteten Begegnung an einem normalen Arbeitstag.
Fragments of Ava, Zara Zandieh, D 2012, 12′, digital, deutsche Originalfassung mit englischen Untertiteln

Am Samstag, 20. Oktober
Um 20:15 Uhr
Im B-Movie, Brigittenstraße 5 (Hinterhof), Hamburg

Street fables: sex work in popular culture

Historisch betrachtet, hat kaum ein anderer Beruf so viel Kontroversen  geweckt wie die Sexarbeit. Die Faszination, die sie stimuliert, wird seit Jahrhunderten auf unzählbare Weisen beschrieben, ob nun mit oder ohne Sympathie.
Selbst der Videoclip, eines der jüngeren Medien im Bereich der Kulturindustrie, hat als Projektionsfläche gedient für die idealisierte Repräsentation vom sogenannten ältesten Gewerbe der Welt. 
Die Musikvideos in dieser Retrospektive zeigen, dass Sexarbeiter_innen ihre transgressive Ausstrahlung nicht verloren haben.

Eine Musikvideo Anthologie kuratiert von Evan Romero (e-video)
Präsentiert von: Sex Arbeit Film Festival Hamburg, Q Movie Bar und B-Movie

Am 4. August 2012
Um 20 Uhr
Im B-Movie, Brigittenstraße 5 (Hinterhof), Hamburg

Soliparty für das SAFF 2012

Tante Paul, die schwulesbitchqueerkiezparty veranstaltet eine Soliparty für das SAFF.
Am 30. Juni ab 22 Uhr im Komet in der Erichstrasse 11 auf St. Pauli.

Zu hören von Punk bis Schlager, von Rock bis Electro und von Wave bis Country, diesmal mit DJ Dystopia und Gevatter Stock.
Kommt zahlreich und tanzt.

Eindrücke vom Filmfest

Das erste Hamburger Sex Arbeit Film Fest ist vorbei. Es waren drei schöne und interessante Tage.
Wir möchten uns bei allen, die das Festival unterstützt und ermöglicht haben, ganz herzlich bedanken!

Hier noch einige Eindrücke vom Festival.

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Neues von der Veranstaltung über die Sex Worker Open University

Leider wird am Samstag Abend Luca von der Sex Worker Open University nicht anwesend sein können.
Wir versuchen eine Live Skype Schaltung mit ihm zu ermöglichen.
Es wird aber eine Teilnehmerin der SWOU 2011 anwesend sein und ihre Eindrücke von der Veranstaltung mit uns teilen.

Filmemacher_innen zu Besuch beim SAFF 2012

Wir freuen uns sehr, dass zur Eröffnung des Sex Arbeit Film Fest am Freitag, den 08. Juni der Schweizer Filmemacher David Fonjallaz aus Bern, anwesend sein wird. Nach der Vorführung seines Filmes »Frau Mercedes – Alt werden auf dem Autostrich« wird er für Publikumsfragen zu Verfügung stehen.

Später am Abend wird die kanadische Künstler_in und Filmemacher_in Jessica MacCormack im Rahmen des Kurzfilmprogramms ihren Animationsfilm »Where We Were Not – Part One Alexus Story« präsentieren.

Des Weiteren freuen uns sehr, dass am Samstag, den 09. Juni der honduranische Filmemacher Fernando Reyes zur Vorführung seines Filmes »Auf meinen Highheels« anwesend sein wird.
Nach dem Film wird er Fragen beantworten und über die aktuelle Lage in Honduras berichten.

Sex Worker Open University London – 9. Juni, 20 Uhr


Einer der Organisator_innen der Sex Worker Open University wird die Dokumentation »SWOU 2011« präsentieren. Danach spricht er über die Aktivitäten der Open University, die ein Kollektiv aus Sexarbeiter_innen, ehemaligen Sexarbeiter_innen und Unterstützer_innen ist.
www.sexworkeropenuniversity.com

SWOU 2011

Sex Worker Open University London, Stuart Ireson
Großbritannien 2012, 15 Min., engl. OF

»SWOU 2011« ist eine 15-minütige Dokumentation, die während der Sex Worker Open University im Oktober 2011 in London entstanden ist.
Eine Woche lang kamen Sexarbeiter_innen und deren Unterstützer_innen zusammen, um Erfahrungswerte und Wissen auszutauschen. Es ging um Arbeitsbedingungen, die Folgen von Stigmatisierung und Kriminalisierung, ihren Kampf um Anerkennung von Sexarbeit und um Menschen- und Arbeitsrechte.
Mit mehr als 50 Workshops, einer Film und Performance Nacht, Präsentationen aus verschiedenen Ländern und öffentlichen Aktionen, war die SWOU 2011 mit mehr als 400 Teilnehmer_innen ein voller Erfolg.
Das Filmmaterial wurde von Sexarbeiter_innen und Unterstützer_innen während der Sex Worker Open University aufgenommen und von Stuart Ireson, einem SWOU Mitglied, geschnitten.

Workshop: Peer to peer – unter SexarbeiterInnen

Die 30jährige Geschichte von Hydra, der ersten autonomen Hurenorganisation in Berlin, ist geprägt von Auseinandersetzungen um Selbsthilfe, Kooperationen, öffentlichen Förderungen und Bedingungen dafür.
Dabei geht es immer auch um Selbst- und Fremddefinitionen und Blickmacht, wie eine kritische Bildanalyse beispielhaft zeigen wird. Warum ist es etwas anderes, wenn Huren Huren unterrichten, als wenn Sozialarbeiterinnen dies tun?
Wir berichten von Workshops zu sexueller Gesundheit und sexuellen Praktiken in Berliner Bordellen.

Der dreistündige Workshop ist offen für alle Interessierten und beschränkt auf vierzig Teilnehmer_innen.
www.hydra-berlin.de

Samstag, 9. Juni – 11 Uhr – Centro Sociale

Happy Hookers

Am Samstag, den 9. Juni läuft der Indische Film »Happy Hookers« (»Glückliche Stricher«) von Ashish Sawhny.
»Happy Hookers« ist eine Independent Produktion, die männliche Sexarbeit in Bombay, Indien thematisiert, zu einer Zeit, als der Paragraph 377, der Homosexualität kriminalisierte, noch nicht abgeschafft war.

Der Eröffnungsfilm des SAFF 2012 steht fest!

Das Sex Arbeit Film Fest startet am Freitag, den 8. Juni mit dem Film »Frau Mercedes – Alt werden auf dem Autostrich«.

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